Marketing  Hotellerie 

Erstellt: 27.04.2026
BSc. Stephan Raffeiner

BSc. Stephan Raffeiner

Berater

Südtirol, Italien

stephan.raffeiner@kohl-partner.it+43 664 4669659Zum Autor

KI-Check, Audit und Hilfe bei der Umsetzung – so optimieren Sie für die Zukunft der Suche.

Die Hotelsuche wandelt sich: Immer mehr Gäste nutzen KI. Kohl > Partner und hotelimpulse bieten mit einem KI-Audit und Hilfe bei der Umsetzung die notwendige Unterstützung, um Ihr Hotel in der neuen digitalen Suche erfolgreich zu positionieren.

KI-Suche

GEO: Die neue Logik der Sichtbarkeit in KI-Systemen

Die Sichtbarkeit eines Hotels in KI-generierten Antworten folgt einer völlig neuen Logik als die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO). Dieser Paradigmenwechsel wird unter dem Begriff GEO – Generative Engine Optimization zusammengefasst. GEO ist die strategische Disziplin, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von sogenannten Answer Engines (antwortbasierten Systemen) als verlässlich eingestuft und ausgewählt werden.

Unter anderem identifiziert eine aktuelle Studie aus der Schweiz (AI in Tourism von Schegg, R., & Morand, J. C) dabei rund zehn kritische Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Hotel in die exklusive „Shortlist“ der KI aufgenommen wird – und welche Herausforderungen sie für Hoteliers bedeuten, wenn sie nicht beachtet werden:

  • arrowboldQualität und Informationsdichte ("Information Gain"): Die KI sucht nach echtem, spezifischem Mehrwert und präferiert Quellen, die über allgemeine Beschreibungen hinausgehen. Das Problem: Generische oder zu werbliche Texte werden von der KI als wenig substanziell eingestuft und seltener zur Beantwortung komplexer Anfragen herangezogen.
  • arrowboldSemantische Relevanz ("Semantic Matching"): Die KI versteht die Bedeutungsebene (Semantik) einer Anfrage, nicht nur einzelne Schlüsselwörter. Das Problem: Ein Hotel, das nur Keywords wiederholt, aber die dahinterliegende Absicht des Gastes (z.B. "Ruhe", "Arbeitsfokus") nicht präzise beschreibt, wird als weniger relevant eingestuft.
  • arrowboldStrukturierte Daten und Verankerung in Knowledge Graphs: Damit die KI ein Hotel als eine eindeutige "Entität" (ein reales Objekt mit festen Merkmalen) begreifen kann, sind maschinenlesbare Informationen unerlässlich (z.B. über Schema.org). Das Problem: Fehlen diese strukturierten Daten, kann die KI zentrale Fakten wie Zimmerpreise, Ausstattungsmerkmale oder spezifische Services nicht korrekt identifizieren und in ihre Antworten integrieren.
  • arrowboldSentimentanalyse: KI-Modelle analysieren unstrukturierte Texte von Bewertungen, um Meinungen und spezifische Eigenschaften zu extrahieren. Das Problem: Ein geringes Volumen an Bewertungen oder negative Trends können dazu führen, dass die KI das Hotel als weniger vertrauenswürdig oder passend einstuft.
  • arrowboldPräsenz in Trainingskorpora (Plattformen von Drittanbietern): Große Plattformen wie OTAs (Booking.com, Expedia), TripAdvisor und Google Business Profile sind die primären Quellen, aus denen LLMs ihr Wissen beziehen – sie bilden die sogenannte „Ground Truth“. Das Problem: Eine schwache oder inkonsistente Präsenz auf diesen wichtigen Kanälen bedeutet, dass der KI grundlegende "Fakten" über das Hotel fehlen.
  • arrowboldKonsistenz der Einheit (NAP-Konsistenz): Eine strikte Einheitlichkeit von Name, Adresse und Telefonnummer (NAP) über alle digitalen Kanäle hinweg ist essenziell für das Vertrauen der KI. Das Problem: Abweichungen, selbst kleine, führen zu Unsicherheit bei der KI und können die "Entitätsauflösung" (die eindeutige Identifizierung des Hotels) behindern.
  • arrowboldZitierwahrscheinlichkeit und Popularitätsverzerrung: Je häufiger ein Hotel im digitalen Raum in einem positiven Kontext erscheint, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die KI es als relevant einstuft. Das Problem: Weniger bekannte Häuser, über die seltener positiv berichtet wird, haben einen Startnachteil; ein "Rich-get-richer"-Effekt kann hier zum Tragen kommen.
  • arrowboldAktualität der Inhalte (Zeitsignale): KI-Systeme bevorzugen Quellen, die klare und frische Zeitsignale aussenden, um die Qualität ihrer Antworten zu sichern und sogenannte Halluzinationen zu vermeiden. Das Problem: Veraltete Informationen über Öffnungszeiten, Preise oder Renovierungen führen zu Fehlinformationen durch die KI und damit zu schlechten Nutzererfahrungen.
  • arrowboldMultimodale Validierung (Text-Bild-Kohärenz): Moderne KI-Modelle überprüfen die Korrelation zwischen Text und Bild ("Grounding"). Das Problem: Ein beeindruckendes Foto eines Pools, das nicht von einem präzisen beschreibenden Text begleitet wird, verliert an Glaubwürdigkeit für die KI.
  • arrowboldAutorität und externe Bekanntheit (Zitate): Erwähnungen in maßgeblichen, externen Quellen (Presse, DMO, Wikipedia, Branchenseiten) dienen dem Modell als Validierungsmechanismus. Das Problem: Eine geringe externe Autorität oder fehlende Zitate aus vertrauenswürdigen Quellen mindern die Wahrscheinlichkeit, dass die KI ein Hotel als verlässlich empfiehlt.

Kohl > Partner und hotelimpulse: Eine Antwort auf die neue Komplexität

Um Hoteliers bei der Bewältigung dieser komplexen und vielschichtigen Sichtbarkeitsherausforderung zu unterstützen, haben Reinhard Neudorfer und Gottfried Kraßnitzer von hotelimpulse und Stephan Raffeiner von Kohl & Partner ihre Expertise gebündelt. Sie verbinden strategische Hotelkompetenz mit tiefgehendem Know-how in den Bereichen KI-Sichtbarkeit, digitaler Positionierung und Medienwirkung, um eine konkrete Antwort auf diese Problemstellung zu bieten.

Im Mittelpunkt steht ein spezialisiertes KI-Audit, das genau dieser Problemstellung gewidmet ist: Es analysiert, wie gut ein Hotel in den entscheidenden KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Claude gefunden, verstanden und letztlich empfohlen wird. Aufbauend auf dieser umfassenden Analyse werden die neuralgischen Punkte identifiziert und konkrete Maßnahmen priorisiert, um die Sichtbarkeit zu verbessern und die genannten GEO-Faktoren gezielt zu optimieren. Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen jedes Hotels im Kontext der KI zu beleuchten und maßgeschneiderte Hilfe bei der Umsetzung anzubieten.

Die Grundlage des Angebots ist dabei eine fundierte fachliche Basis, die auf einer OpenAI-Partnerschaft, Sachverständigenkompetenz, Fachbuchautorenschaft und langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Hotels und touristischen Betrieben basiert. Der Fokus liegt konsequent auf Lösungen, die nachweislich Wirkung zeigen.

Erste Erfolge belegen die Dringlichkeit und Lösbarkeit

Die bisherigen Praxiserfahrungen belegen eindrucksvoll die Dringlichkeit der Problemstellung und die Effektivität des Lösungsansatzes: In den vergangenen sechs Monaten wurden bereits zehn Audits erfolgreich umgesetzt.
Für weitere Informationen und Details zum KI-Audit, das Ihnen hilft, die Herausforderung der KI-Sichtbarkeit zu meistern, kontaktieren Sie Kohl > Partner für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Referenzierte Studie:
Schegg, R., & Morand, J. C. (2024). AI in Tourism. In Information and Communication Technologies in Tourism 2024 (pp. 531-542). Springer Nature Switzerland. (Die von Ihnen genannte URL zenodo.org/records/18920212 verweist auf eine Version der Studie von Schegg und Morand, die den Titel "AI in Tourism: Unveiling the Potential and Benefits for SMEs in the Hotel Sector (SHORT VERSION)" trägt.)

Nachricht senden

Adressdaten

teilen

emailfacebook01twitterwhatsapp

Ähnliche Beiträge