Strategie 

29.03.2021
uservon Erich Liegl
Mag. Erich Liegl

Mag. Erich Liegl

Managing Partner & Geschäftsführer

Villach, Österreich

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Genügend Gründe zum (Un)Glücklichsein

Die heimische Tourismuswirtschaft befindet sich inmitten einer Krise, die durchzustehen weiterhin einiges an Kraft kosten wird. Tatenloses Zusehen und Jammern werden jedoch die Probleme nicht lösen. Optimismus, Antriebskraft und Mut sind die Eigenschaften, die es in einer problematischen Phase braucht.

In Krisenzeiten haben sich jeher jene Unternehmer:innen bewährt, die im Stil selbstbewusste Kämpfer:in das Jammern ihren Kolleg:innen überlassen haben. Für alle, die in der aktuellen Krise unbedingt unglücklich sein wollen, hat Paul Watzlawick in seinem 1983 erstmals aufgelegten Büchlein „Anleitung zum Unglücklichsein“ folgende Ratschläge:

  • Alles gleich machen wie alle Anderen
  • Auf die Regierung hoffen
  • Fest daran glauben, dass es bergab geht


Wir erinnern Sie lieber an sieben erfolgsversprechende Maßnahmen, zum weiteren Durchhalten in und Starten aus der Krise.

  • arrowboldKosten durchforsten: Weiterhin innerbetriebliche Einsparungsreserven suchen und nutzen. Auch ein Durchforsten der Dienstpläne tut gut, evtl. gemeinsam mit Ihrem Führungsteam, und stellen Sie sich dabei die Frage: „Möchten wir in Zukunft alles wieder so machen wie vor der Krise?“
  • arrowboldMut zu Konzeptanpassungen: Das aktuelle Konzept hinterfragen und das Unternehmen neu ausrichten oder Anpassungen vornehmen. Nutzen Sie noch die Zeit in den kommenden Wochen dafür!
  • arrowboldMarketing ausmisten und Platz für Neues schaffen: Das bisherige Marketing auf Effizienz checken und mit kreativen Impulsen – gemeinsam mit Ihrem Marketing-Team – zukünftig am Markt auffallen.
  • arrowboldClevere Preispolitik statt Preispanik: Keine Verzweiflungsangebote über den Preis. Clevere Anreize und attraktivere Leistungsangebote sind (auch jetzt noch) ein Gebot der Stunde.
  • arrowboldDie Motivation bei sich und nach innen hochhalten: Auch, wenn es schwerfällt, die Motivation im Betrieb muss in jedem Fall hochgehalten werden. Wer jammert hat schon verloren und die wertvolle Energie in das „falsche Gefühl“ investiert.
  • arrowboldDie Mitarbeiter:innen in Schwung bringen: Alle Mitarbeiter:innen, die Sie zukünftig auf Ihrer Reise mitnehmen wollen, mit steigender Intensität, zu regelmäßigen Trainings-Sessions vor die Kamera (am Laptop) und gesund und getestet ins Unternehmen holen.
  • arrowboldSich in die erste Reihe der Startaufstellung bringen: Alle Maßnahmen treffen, dass Sie beim Fallen der Startflagge als Führende in die erste Kurve kommen. So machen es die Sportler:innen auch …

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